Unsere Ziegen
Inzwischen hüten wir über 70 laktierende Ziegen mit ihren Lämmern, mehreren Jungziegen, sowie mehrere Böcke.

Es sind gehörnte Toggenburger Ziegen, eine robuste Milchziegenrasse aus der Schweiz, sowie einige Thüringer Wald Ziegen. Beide sehr eng verwanden Rassen eignen sich auch gut für die Haltung in unserem norddeutsche Klima.
Gerne zeigen wir Ihnen unsere Tiere
Flyer: Hofführungen
Toggenburger Ziegen
Ihren Ursprung hat die Rasse in der Region um Toggenburg in der Schweiz.

Um 1900 wurde sie vielfach nach Deutschland importiert um die hier vorhandenen Ziegenbestände in ihrer Zuchtqualität zu verbessern.

Die Fellfarbe variiert zwischen hell- bis dunkelbraun und ist kurz oder mittellang. Eine weiße Streifung verläuft von Lippen und Nase bis zu den Augen und Hornzapfen. Auch Beine und Bauch sowie Schwanzgegend sind weiß.

Die Rasse gilt als sehr robust, ruhig und genügsam.

Im Gegensatz zur Schweiz wird sie bei uns eher selten gehalten.
Thüringerwald Ziegen
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in die vorh. Landziegenschläge in Thüringen Toggenburger Ziegen eingekreuzt. So entstand als neue Rasse die "Türinger-Toggenburger" die später in Thüringerwald-Ziegen umbenannt wurde.

Noch bis in die Nachkriegszeit war die Rasse stark verbreitet. Danach hat sich der Bestand aber stark, auf nur noch 150 Tiere (1993) reduziert. Seither wurde die Rasse gezielt weitergezüchtet, so dass sich die Bestände wieder erholt haben

Die Ziegen sind von schokoladenbrauner Farbe ohne Aalstrich. Auffällig sind die ausgeprägten weißen Gesichtsmasken. Auch Beine und Bauch sind weiß.

Thüringer Wald Ziegen gelten als robust, genügsam.
Gesundheitsdienst für kleine Wiederkäuer
Der Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer der Tierärztlichen Hochschule in Hannover (GKlW) betreut präventiv unseren Ziegenbestand.

Er wird von Prof. Dr. M. Ganter (Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer und Fachtierarzt für klinische Laboratoriumsdiagnostik) geleitet.

Durch die Zusammenarbeit soll der Gesundheitsstatus der Herde und so nach Möglichkeit auch deren Leistungen verbessert werden.

Ziel ist dabei vor allem auch die langfristige Reduktion des Medikamenteneinsatzes.
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